Skiregionen setzen auf Schulskikurse

Die Zeiten, als so gut wie jede Klasse in den Schulen eine Schulsportwoche unternommen hat, sind vorbei. Darunter leidet auch der österreichische Skitourismus, dem die Schulgruppen nun fehlen. Die Allianz Zukunft Winter, eine Interessenszusammenschluss zum Thema Wintersport will dies nun ändern.

Gemeinsam sollen neue Konzepte gefunden werden, um das Skivergnügen für Schulklassen wieder interessanter zu machen. Vor allem die Lehrer werden dabei als Schlüsselpersonen gesehen. Ihnen soll günstige oder auch kostenlose Skiausrüstung zur Verfügung gestellt werden.
Die Zahlen belegen, dass die Nachfrage nach Angeboten für Schulklassen deutliche abgenommen hat. Anstatt wie früher 300.000 Schülern pro Jahr kommen heute nur mehr rund 140.000 Schüler pro Jahr in die Wintersportorte. Dies liegt vor allem daran, dass die Schulskikurse nicht mehr verpflichtend sind, sondern die Klassen darüber abstimmen müssen. Auch diese Hürden will die Allianz Zukunft Winter abbauen.

Die Wintersportorte erhoffen sich durch die Förderung von Schulskikursen nicht nur eine direkte Belebung, sondern auch eine langfristige Unterstützung des Wintertourismus, da die Schüler, die mit dem Wintersport in Berührung kommen, wahrscheinlich auch in Zukunft Winterurlaube machen.