Marine soll Flugreisende heimholen

Aufgrund der Vulkanaschewolke, die durch einen Vulkanausbruch in Island ausgelöst wurde, gilt in vielen Ländern Europas immer noch Flugreiseverbot. Großbritannien wurde als erste Land von der Wolke heimgesucht und musste seinen Luftraum sperren.

Schätzungsweise befinden sich rund 150.000 Briten im Ausland und können nicht mehr zurück, da keine Flüge in die englische Heimat gehen. Nun schaltet sich jedoch die britische Regierung ein, um die Landsleute notfalls mit Flugzeugträgern der Marine heimwärts zu bringen. Auch Ausweichrouten über Spanien werden diskutiert.
Es ist ein Aufsehen erregender Plan, den Premierminister Gordon Brown vorschlägt. Aber zumindest ein Teil der 150.000 gestrandeten Briten, sollen mit Schiffen der Marine nach Hause gebracht werden. Zumindest drei Schiffe der Royal Navy befinden sich derzeit am Weg Richtung Ärmelkanal, um dort Briten von Frankreich nach England zu überführen.

Der Plan mag unkonventionell klingen, aber immerhin kostet die Sperre des Luftraumes über Europa nicht nur den Fluggesellschaften Geld. Auch die britische Wirtschaft leidet darunter, da beispielsweise auch Geschäftsleute nicht ungehindert reisen können. Neben der Schiffsbrücke über den Ärmelkanal wird derzeit auch besprochen, britische Reisende zunächst nach Spanien zu bringen, wo noch gelandet werden kann und von dort aus mit anderen Verkehrsmitteln weiter zu transportieren.