Aufräumarbeiten in Istanbul haben begonnen

Nach den Überflutungen der letzten Tage in der Millionnenmetropole Istanbul wird jetzt mit der Beseitigung der Schäden begonnen.

In erster Linie wird die Klimaerwärmung als Grund für die Springfluten angesehen, wodurch die Stadt wohl in Zukunft auch noch häufiger von Unwettern wie diesem getroffen werden dürfte.

Die Situation wurde jedoch auch noch verschlimmert, da die Stadt zu wenig gegen Hochwasserschutz unternommen hatte und auch die jahrelange Duldung von ungenehmigten Bauten nun ihre Folgen zeigte. Durch nicht genehmigte und nicht den Gesetzen entsprechende Gebäuder in der Stadt konnte das Wasser nicht abfließen.

Flugzeug in Mexiko entführt

Gestern wurde ein Flugzeug, das sich auf dem Weg von Bolivien nach Mexiko befand, von bisher noch unbekannten Entführern entführt. Auf dem Flughafen Mexiko City konnte eine Landung erzwungen werden. Anschließend stürmten Spezialeinheiten das Flugzeug und konnten die Geiselnahme unblutig beenden. Die Entführer, die aller Wahrscheinlichkeit nach bolivianischer Herkunft sind, wurden festgenommen.

Zuvor hatten die Entführer damit gedroht, das Flugzeug in die Luft zu sprengen, wenn sie nicht mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Caldéron sprechen könnten. Dieser sagte sofort alle anderen Verpflichtungen ab.

Waldbrände in Griechenland

Feuer
Im Norden von Athen bedrohen derzeit zahlreiche, anhaltende Waldbrände die griechische Bevölkerung. Das Land hat bereits den Notstand über die Region verhängt und Hilfe aus anderen Ländern aufgefordert, um Kontrolle über die Flammen gewinnen zu können.

Neben den Folgen für die betroffenen Gemeinden und die Bevölkerung, können Waldbrände in Griechenland natürlich auch den wichtigen Tourismuszweig gefährden, wo ein erheblicher Teil des griechischen BIP erwirtschaftet wird. Da sich der Tourismus in Griechenland aber eher auf die griechischen Inseln konzentriert und weniger auf die Hauptstadt, ist zumindest hier kein Rückgang zu erwarten.

Auch im Jahr 2007, als heftige Waldbrände auf der Peloponnes ausbrachen, verzeichnete das griechische Tourismusministerium hier keine Rückgänge bei den Touristenzahlen. So dürfte es auch dieses Mal keine Stornierungen für Reisen geben. Auch der Athener Flughafen, der ein wichtiges Drehkreuz darstellt, ist bis jetzt noch nicht betroffen.