Frankfurter Gäste protestieren für Kult-Imbiss

An einem aktuellen Beispiel aus Frankfurt sieht man wieder einmal, wie weit die Beziehung vom Gast zum Gastwirt gehen kann und wie weit sich die Gäste mit einem Gastro-Betrieb verbunden fühlen können.

Dem Frankfurter Imbiss Lokal “Hamburger am Turm”, das seit rund 18 Jahren von der Betreiberin Christine Diesy geführt wird, droht das aus. Die Stadtverwaltung möchte das Lokal schließen lassen. Denn die Stadt Frankfurt plant, hier die Wallanlage am Eschenburger Tor einheitlich zu gestalten und an dem Ort, wo heute noch Hamburger verkauft werden, künftig Kunstwerke aufzustellen.

Die Stadtverwaltung dürfte dabei jedoch nicht damit gerechnet haben, wie sehr sich die Gäste des Imbisslokals mit diesem verbunden fühlen. Diese sind nämlich geschlossen gegen eine Schließung des Lokals. Zahlreiche Protestbriefe sind seitdem schon in der Stadtverwaltung eingegangen. Auch zu Demonstrationen wurde bereits über Facebook aufgerufen.

Auch aus der Medienlandschaft erhalten die Protestierenden Unterstützung. Das Satiremagazin Titanic und die Frankfurter Rundschau setzen sich aktiv für den Erhalt des Lokals ein. Einige Redakteure wollen sich im Notfall sogar an den Imbissstand ketten lassen.

Künftig Gastronomie im Hauptpostamt Innsbruck?

Das Hauptpostamt in Innsbruck soll einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden. Das denkmalgeschützte Gebäude, das noch aus der Kaiserzeit stammt, wurde kürzlich zur Ausschreibung freigegeben. Rund 30 Interessenten im Rahmen dieser Ausschreibung ihre Gebote abgegeben und Konzepte vorgeschlagen. Auch die Gastronomie könnte Einzug in die ehrwürdigen Gemäuer halten.

Noch wurde nicht veröffentlicht, wer sich an der Ausschreibung beteiligt hat und als möglicher Käufer infrage kommen könnte. Gerade die große Hauptschalterhalle würde jedoch zahlreiche Verwendungszwecke bieten. Einzelhandelsgeschäfte wären hier ebenso denkbar wie eine Gastro-Bereich. Die Post hat hier sogar vorgeschlagen, einen Erlebnisgastronomiebereich zu schaffen.

UBS-Brief sorgt bei Gastronomen für Unmut

Die Schweizer Großbank UBS hat vor einiger Zeit ein Schreiben an rund 120 Gastronomiebetriebe im Umkreis der Unternehmenszentrale versendet. In diesem werden die Gastronomiebetriebe von der Bank dazu aufgefordert, den UBS-Mitarbeitern einen Rabatt von mindestens 10 Prozent zu gewähren. Der Versender des Schreibens möchte nämlich einen Restaurantführer mit diesen Restaurants erstellen, der an die Mitarbeiter ausgegeben wird.

Bei den betroffenen Gastronomiebetrieben kommt die Forderung nicht unbedingt gut an. Sie sehen nicht ein, dass die Gastro-Betriebe, die natürlich auch selbst auf Wirtschaftlichkeit achten müssen, den gut verdienenden Bankern nun Rabatte gewähren sollen.

Die UBS Bank versteht hingegen gar nicht, weshalb das Schreiben nun so aufgebauscht wird. Schließlich wären solche Vereinbarungen auch bei anderen Großunternehmen üblich und die UBS Bank gibt auch seit Jahren einen entsprechenden Hotelführer an seine Mitarbeiter aus.

Oktoberfest zieht schlechte Bilanz

Das Oktoberfest ist zu Ende und muss eine schlechte Bilanz ziehen. “Nur” 5,7 Mio. Besucher haben das größte Volksfest der Welt dieses Jahr besucht. Damit liegen die Besucherzahlen auf einem Wert, der etwa dem von 2001 entspricht. Der Rekordwert von 7,1 Mio. Besuchern im Jahr 1985 liegt in weiter Ferne.

Als Gründe für die geringere Anzahl an Besuchern wird nicht nur die Wirtschaftskrise gesehen, sondern auch die Drohvideos von Islamisten gegen Deutschland. Dennoch ließen sich die Besucher, die gekommen sind, die Feierlaune nicht verderben. Rund 6,5 Mio. Maß Bier gingen über die Theke. Dies führte jedoch auch zu zahlreichen Volltrunkenen auf dem Fest und auch zu drei Fällen, bei denen Betrunkene im Rausch tödlich verunglückt sind.

Olympia-Zuschlag für Rio de Janeiro

RioRio de Janeiro darf im Jahr 2016 die olympischen Spiele austragen. Dies wurde nun bei der Olympia-Vollversammlung in Kopenhagen entschieden. Die Stadt am Zuckerhut konnte sich damit gegen die Mitbewerber Tokyo, Chicago und Madrid durchsetzen.

Für die brasilianische Millionenmetropole bedeutet dies einen großen Sieg. Denn immerhin finden die olympischen Spiele somit zum ersten Mal in Südamerika statt. Zudem wird zwei Jahre vorher im Jahr 2014 auch die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ausgetragen. Für Brasilien ergibt sich damit eine einzigartige Chance, das Land vor der Weltöffentlichkeit in neuem Glanz präsentieren zu können und einen wirtschaftlichen und nicht zuletzt auch touristischen Aufschwung in Gang zu setzen.

Für die olympischen Sommerspiele 2016 müssen Cariocas noch viel Vorarbeit leisten. Rund 14 Mrd. Dollar sollen in die Infrastruktur investiert werden. Problem fehlender Hotelzimmer soll durch sechs Kreuzfahrtschiffe gelöst werden.

Weltgrößtes Kreuzfahrtschiff auf Jungfernfahrt

Das größte Kreuzfahrtschiff, das je gebaut wurde, die Oasis of the Seas hat das Dock verlassen und wurde zu Wasser gelassen. Bereits im Jahr 2006 hat die Royal Caribbean Cruise Line das Schiff bei einer finnischen Werft in Auftrag gegeben. Im Dezember 2009 sollen bereits die ersten Gäste an Bord gehen können.

Das Schiff ist 360 Meter lang und bietet Platz für die Bevölkerung einer kleinen Stadt. Rund 5.400 Passagiere sollen auf der schwimmenden Stadt Platz finden. Dabei bietet das Kreuzfahrtschiff aber weit mehr Attraktionen als man üblicherweise in einer Stadt dieser Größenordnung findet. Neben einer Einkaufsmeile, die teils überdacht ist und sich teils unter freiem Himmel befindet gibt es auch eine Bowlingbahn, mehrere Konzertsäle, Billardtische, eine Eiskunstlaufbahn und einen eigenen Park mit rund 12.000 Pflanzen.

Der Bau hat rund 900 Millionen Euro verschlungen stellt damit auch den teuersten Schiffsbau aller Zeiten dar. Das riesige Kreuzfahrtschiff wird aber nicht das letzte seiner Art bleiben. Denn auch das Schwesterschiff, die Allure of the Seas befindet sich bereits in Bau und soll 2010 fertig gestellt werden.

Tsunami bedroht Inselparadies

SamoaEin gewaltiges Seebeben im Pazifik hat einen Tsunami ausgelöst, der große Teile der Samoa-Inseln verwüstet hat. Meterhohe Wellen überflutetend die Inseln. In Amerikanisch-Samoa hat US-Präsident Barack Obama den Ausnahmezustand ausgerufen.

Das Inselparadies der samoanischen Inseln wurde am schwersten von den Flutwellen getroffen. Noch ist unklar, wieviele Totee die Katastrophe gefordert hat. Man rechnet mit mehreren Hundert Opfern. Viele Menschen wurden einfach in das Meer hinaus gespült. Ebenso auch Fahrzeuge.

Das Beben hat ersten Angaben zufolge eine Stärke von 8,3 gehabt und ist in rund 35 km Tiefe aufgetreten. Auch das rund 500 km südlich der Samoa Inseln gelegene Tonga soll bereits einige Tote zu beklagen haben.

Für die Pazifikinseln bedeutet diese Katastrophe nicht nur menschliches Leid, sondern gleichzeitig auch einen wirtschaftlichen Rückschlag, der noch Jahre anhalten könnte. Denn der Tourismus trägt erheblich zum Bruttoinlandsprodukt der Inselstaaten bei.

Dänische Youtube Tourismuskampagne geht nach hinten los

Im Internet hat ein Video auf Youtube seit Wochen für Aufsehen gesorgt. Darin berichtet nämlich eine dänische Mutter darüber, dass sie einen One Night Stand mit einem Touristen hatte und ein Kind daraus entstanden ist. Über das Video versucht sie nun, den Vater ausfindig zu machen.

Das Erschreckende an dem Video ist aber nicht die Mitleid erregende Geschichte der Erzählerin, sondern die Tatsache, dass das Video von der dänischen Tourismusbehörde in Auftrag gegeben wurde, um mehr Touristen ins Land zu bekommen. Dänemark ist entsetzt. Denn die Botschaft fordert eindeutig dazu auf, in das Land zu kommen und ungeschützten Sex mit hübschen Däninnen zu haben.




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Jackson Tribute Konzert abgesagt

Das Michael Jackson Tribute Konzert, das für den 26. September geplant war, wird nicht stattfinden. Das Konzert wird stattdessen auf Juni 2010 verschoben. Allerdings verändert sich nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch der Ort. Denn anstatt Wien soll nun London als Veranstaltungsort dienen. Das gaben die Veranstalter nun bekannt.

Schon bei der bisherigen Organisation wurden die Gerüchte immer lauter. Ein Star nach dem anderen hatte abgesagt und die Veranstalter konnten kein angemessenes Line Up zusammenstellen. Laut den Organisatoren hat auch die negative Berichterstattung über die Konzertvorbereitungen dazu beigetragen, dass einige Künstler abgesagt haben, da sie um ihr Image fürchteten.

Um das Image könnte jetzt auch die Stadt Wien zu fürchten haben. Schließlich hat man sich durch das Konzert eigentlich einen enormen Werbewert erwartet und einen anschließenden Tourismusboom bereits am Horizont gesehen. Doch mit der Absage des Konzertes ist wohl auch dieser Traum geplatzt.

Schweiz wählt Gastro Award

Gäste Schweizer Gastronomiebetriebe haben derzeit die Möglichkeit, den besten Gastronomiebetrieb der Schweiz zu wählen. Denn die Bewertung erfolgt nicht nur durch eine Fachjury, sondern auch durch das Publikum, das seine Stimme für das Lieblingslokal online auf gastroaward.ch online abgeben kann.

Gewählt wird in 8 verschiedenen Kategorien, wobei auch so spannende Bereiche wie Activity oder On the move mit eingeschlossen sind. Die Verlautbarung der Sieger wird am 23. November durchgeführt. Neben der medialen Erwähnung erhalten die bestplatzierten Betriebe auch ein Gütesiegel als Auszeichnung. Auch Gäste, die für ihren Lieblingsbetrieb abstimmen, können attraktive Preise gewinnen.