Übergewicht und Zeichen für die Gastronomie

Schweinehaxe lieber mit MiniknödelJeder zweite Deutsche zu dick, so die klare Erkenntnis aus einer Mikrozensus-Zusatzbefragung von  2009. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2009 insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland mit zu viel Gewicht unterwegs.

Der Anteil Übergewichtiger ist leider im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen.

Für Gastronomen bietet diese Entwicklung großartige Möglichkeiten. Können doch durch spezielle Speisen auf der Speisekarte genau diese Menschen angesprochen werden.

Dabei ist umdenken angesagt: Die überall gepriesenen Kohlenhydrate in Müsli, als Beilagen und Snacks sind wohl größtenteils für diese Entwicklung verantwortlich. Essen wie ein Bauarbeiter, arbeiten wie ein Akademiker, dass kann nicht gut gehen. Die Entwicklung des Speisenangebots erfährt seit über 50 Jahren einen regelrechten Stillstand. Während Sterneköche in der Molekularküche Ihr Glück suchen bleibt alles beim Alten. Knödel und Schweinehaxen, reichlich Brot am Tisch und langes Warten auf den ersten Gang erschweren jegliche Diät Ambitionen des Gastes.

Muss es immer Brot sein zum Start? Eine leckere Alternative wäre frisches Gemüse und einige Dips – das erfreut den Gaumen und ist wirklich gesund. Knödel ja, aber lieber Mini – Genuss hat ja nichts mit Völlerei zu tun. Viele Beispiele können folgen, wir freuen uns auf eine anregende Diskussion zu diesem Thema – Meldet Euch einfach.

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