Coffee Shop Company sieht Bremse durch Rauchergesetze

Die Rauchergesetze scheinen auch der Unternehmensgruppe Schärft mit dem Franchise-System Coffee Shop Company zu schaffen zu machen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Cafés und Coffee Shop-Ketten hat man bei Coffee Shop Company bisher nicht allzu sehr auf Außenflächen geachtet. Hauptsächlich befinden sich die Lokale in Shoppingmalls, wodurch hier auch nicht geraucht werden darf.

Gerade in Deutschlan, wo die Rauchverbote strikt umgesetzt werden, sehen die Betreiber hier deutliche Standortnachteile. Schärf sieht hier in Deutschland einen Umsatzrückgang von rund 24 Prozent.

Ein weiteres Problem, das die Franchisenehmer und auch die Expansion und Entwicklung der Franchisekette stark trifft, besteht in der Finanzierung der Unternehmer. Denn die Banken sind derzeit sehr zurückhaltend bei Finanzierungen für die Gastronomie, weshalb die Situation für die Franchisenehmer nicht rosig aussieht.

In diesem Jahr sollen dennoch zwischen 20 und 25 neue Standorte in mehreren Ländern eröffnet werden. Mittlerweile gibt es rund 200 Filialen der Coffee Shop Company. Großes Potenzial erwartet sich die Firmengruppe noch von den Märkten Ägypten und Russland, wo man bereits vertreten ist.

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