Das Cafe Ritter auf der Wiener Einkaufsmeile Mariahilferstraße ist eines der traditionsreichsten Kaffeehäuser in Wien, wo man noch den Glanz einer der glanzvollsten Zeiten Wiens spüren und erleben kann. Lange Zeit schien es so, als würden sich die Pforten des Cafe Ritter für immer schließen.
Der neue Eigentümer Harald Holzer scheint die Zukunft des denkmalgeschützten Kaffeehauses nun aber doch sichern zu können.
Der neue Besitzer und erfahrene Gastronom Harald Holzer, der bereits mehrere Cafes und andere Lokale betreibt, will das Cafe Ritter schon mit März wieder in Betrieb nehmen. Das nunmehr über 100 Jahre alte Kaffeehaus bedarf jedoch einiger Renovierungsarbeiten, die allerdings auch mit Vorsicht durchzuführen sind, da die Räumlichkeiten unter Denkmalschutz stehen. Die Renovierung soll Stück für Stück während des Kaffeebetriebes erfolgen.
So soll die besondere Atmosphäre des Lokals wieder in neuem Glanz erstrahlen können. Einige Probleme könnten jedoch noch auf den neuen Mieter zukommen. Denn in der Vergangenheit gab es Streitigkeiten mit dem Vermieter über die Höhe der Miete, sodass es zu Mietrückständen und in der Folge auch zu einer Räumungsklage kam, die bis heute noch aufrecht ist, obwohl die Rückstände bereits beglichen wurden. Holzer sieht jedoch optimistisch in die Zukunft.
Neben Wiener Kaffee- und Mehlspeisspezialitäten wird im Cafe Ritter auch ein regelmäßiger Brunch geboten. Wie es sich für ein Wiener Kaffeehaus gehört, ist auch eine große Auswahl an in- und ausländischen Zeitungen zu finden. Anziehungspunkt für viele ist auch der Billardraum, im den auch schon das eine oder andere spannende Turnier abgehalten wurde.
